Jahresbericht 2012 der Regionalgruppe Wr. Neustadt

2012 - Jahresbericht Attac WN.pdf
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November 2012 - ATTAC in Lanzenkirchen

Am 7. November 2012 konnte unsere Fritzi Zauner, unterstützt von Elke Guttmann, den Damen des Lanzenkirchner Frauenstammtisches unter dem Titel "Geld frisst die Welt oder gutes Leben für Alle" Attac vorstellen.

 

Am Foto: Elke Guttmann, Gerti Mayer, Silvia Buschka Wistermayer, Heidi Lamberg. Fritzi Zauner, Ulli Schatzer und Susanne Dissauer.

 

Oktober 2012 - Vortrag Dr. Schulmeister im Borg

Dr. Stefan Schulmeister - "Europa vor dem Niedergang?"

 

Der Festsaal des BORG Wiener Neustadt war mit ca. 220 Gästen fast zur Gänze voll; erfreulicherweise konnten wir Menschen fast jeden Alters begrüßen, die sich durch das Thema angesprochen fühlten. Für Trinken und Essen sorgte der Weltladen Wiener Neustadt. ATTAC-Informationsmaterial, der Hikade-Büchertisch und Informationen von der Radlobby NÖ kamen sehr gut an. Bei dieser Gelegenheit  sei erwähnt, dass wir auch für diese Veranstaltung Kooperationspartner gefunden hatten: AKNÖ, KAB, Radlobby NÖ, BORG haben uns unterstützt.

 

Herr Dr. Schulmeister begann seinen Vortrag mit einem Rückblick auf die wirtschaftliche Entwicklung der letzten 90 Jahre.  Daraus nur ein paar Stichworte:

Börsekrach 1929 führt zu  Rezession und Depression. 

Keynes fordert antizyklische Investitionsanreize (Kein Sparen während Rezession) was später zur sozialen Marktwirtschaft führt.

Trotz des Ausbaues des Sozialstaats gingen die Staatsschulden zurück.

1980 steigen die Zinsen über die Wachstumsrate, damit wird Finanzspekulation attraktiver als Investitionen in die reale Wirtschaft.

2008: Aktien, Rohstoffe und Immobilien verlieren an Wert. Spekulation des Finanzkapitals gegen Staaten beginnen. 

 

Danach der Ausblick:

Wir befinden uns derzeit in einer wirtschaftlichen Talsohle, das alte System funktioniert nicht mehr, etwas Neues gibt es noch nicht. 

EU sollte nicht tolerieren, dass gegen Staaten spekuliert wird. 

Eine mögliche Lösung wäre die sog. Gleichgewichtstheorie: Die Sozialkosten - CO2 Emissionen - hervorgerufen durch den Erdölverbrauch sollen auf die Preise aufgeschlagen werden und zu einer Allen bekannten und daher berechenbaren Verteuerung des Öls / Benzins etc führen.  Das würde  Investitionen auslösen, weil die zu erwarteten Kosten bekannt und daher auch kalkulierbar sind. 

Europa ist derzeit der einzige Wirtschaftsraum mit Rezession weltweit und das zur Euro-Rettung beschlossene Regelwerk verstärkt die Abwärtsentwicklung noch.

 

Es folgten Fragen aus dem Publikum. Hier die Antworten darauf: 

 

  • Austritt Griechenlands aus dem Euro führt zu Kettenreaktion: hohe Zinsen für südliches Europa, Ausstieg aus Staatsanleihen dieser Staaten. Geld würde zu den stärkeren europäischen Ländern wandern. 
  • Trennung in Geschäfts- und Investitionsbanken wäre eine Einzelmassnahme, die systemische Krise verlangt nach einer grundsätzlichen Regelung. 
  • Höhere Energiepreise in Europa würden zu zu technischen Innovationen in Europa führen. Da alle Länder weltweit unter dem Klimaproblem leiden, führt dieser Fortschritt - Beispiel Null-Energie-Bürohaus - daher auf diesen Gebieten zu verbesserter Konkurrenzfähigkeit. 
  • Warum schaut die EU und die Staaten einfach zu und tun nichts gegen die Kapitalspekulationen? Neue Gedanken sind für viele Entscheidungsträger nicht fassbar. Die Macht der Preisbildung gehört den Finanzmärkten entzogen.
  • GLS Bank als Alternative - Wenn alle ihre Sparguthaben abziehen und der GLS Bank einzahlen führt das zum Kollaps.
  • Generell braucht Veränderung lange Zeit. Es ist ein langer Prozess folgend bestimmten Leitlinien. Die Gemeinwohlökonomie kann eine solche sein.
  • Die EZB hat aus den Erfahrungen gelernt und kauft jetzt Staatsanleihen. Allerdings breitet sich die Krise rascher aus, als die Eliten im Stande sind, sich die erforderlichen richtigen Erkenntnisse zu erarbeiten.
  • Der Euro wird zu 80% überleben. Das hängt von Deutschland ab.  Fiskalpakt und Euro wird nicht gehen. Fiskalpakt wird totes Recht werden.
  • Das Beispiel Island (Banken nicht retten, Sparguthaben nur für Inländer vom Staat garantiert, alle anderen verlieren ihre Einlagen) ist wegen der Kleinheit (300000 Einwohner) nicht auf Europa übertragbar.
  • Was können wir in Wiener Neustadt tun? Kursrichtung dort ändern, wo man selber gerne tätig ist. Die Eliten sollen die Botschaft der notwendigen Veränderungen mitbekommen.

September 2012 - Filmvorführung

September 2012 - Film "UND DANN DER REGEN – TAMBIÉN LA LLUVIA"

Der Saal im Zentralkino Wiener Neustadt war am 5.9. mit ca. 70 Interessierten bestens gefüllt, die den Film  "UND DANN DER REGEN – TAMBIÉN LA LLUVIA" der spanischen Regisseurin Iciar Bollein sehen wollten. Diese Aufführung war eine Zusammenarbeit zwischen Attac WN und Dekarte. Eingeleitet wurde von Herrn Winfried Koppensteiner von Dekarte, unsere Susanne Eder begrüßte für Attac, beide wiesen auf die nächsten Veranstaltungen hin.

 

Zum Inhalt des Films: Der Film (2010) erzählt die Geschichte des Regisseurs Sebastián, verkörpert durch Gael García Bernal, und des Filmproduzenten Costa, gespielt von Luis Tosar, die in Bolivien einen Film über Christoph Kolumbus drehen wollen. Während der Dreharbeiten werden sie in die lokalen Konflikte um die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung hineingezogen, die auf den tatsächlichen Ereignissen des Wasserkriegs von Cochabamba basierten. Beim Casting für die indianischen Darsteller engagiert sich der Indigena Daniel, als das Team alle wieder - ohne Casting - heimschicken will und setzt sich durch. Sebastian setzt gegen den Willen von Costa durch, dass Daniel den Häuptling Hatuey spielt. Daniel ist aber auch - und vor allem -  führend im Widerstand gegen die Privatisierung der Wasserversorgung engagiert, wodurch er den Drehzeitplan durcheinander bringt. Costa versucht, Daniel von weiteren Aktionen während der Dreharbeiten abzuhalten, indem er ihm Geld anbietet, was diesen aber nicht umstimmt. Als Daniel verhaftet wird, holen Costa und Sebastián ihn aus dem Gefängnis, sichern aber zu, dass er nach den Dreharbeiten wieder verhaftet werden kann. Als über die Stadt der Notstand verhängt wird, wollen die meisten Mitglieder des Filmteams die Stadt verlassen, wohingegen Sebastián den Film unbedingt vollenden möchte. Als sie gerade aufbrechen wollen, bittet Daniels Frau um Hilfe: ihre Tochter wurde im Stadtzentrum verletzt. Sebastián gibt seine idealistische Haltung auf und besteht auf der Abfahrt, während Costa sich für das Mädchen, das auch eine Rolle im Film hatte, verantwortlich fühlt. Zusammen mit Daniels Frau fährt er ins Zentrum und rettet ihre Tochter. Der Film über Kolumbus wird letztendlich nicht fertig gestellt - Costa und Daniel treffen sich in der Halle, in der Kolumbus' Schiff und weitere Requisiten aufbewahrt worden waren, und der Indigena überreicht dem Produzenten ein Geschenk. In der letzten Szene des Films packt Costa das Päckchen aus und sieht, dass es ein kleines Fläschchen Wasser enthält.

 

Der Film war eine mexikanische, spanische und französische Koproduktion, die fünf Millionen Euro kostete. Die Dreharbeiten wurden mit großem Aufwand betrieben. Gedreht wurde im Urwald in der Provinz Chapare und in Cochabamba an 70 verschiedenen Standorten. 4000 Statisten, darunter 300 Indios, wirkten an dem Film mit.

"Und dann der Regen" wurde bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin 2011 in der Sektion Panorama gezeigt und gewann den Panorama-Publikumspreis in der Kategorie Spielfilm. In den deutschen Kinos startete der Film am 29. Dezember 2011. Drehbuch: Paul Laverty.

 

Näheres zum Film hier auf Wikipedia

Nach dem Film blieben alle noch beeindruckt sitzen, bis der Abspann zu Ende war. Die im Film gezeigten Parallelen zwischen dem Eindringen der Teams von Kolumbus und 500 Jahre später des Filmteams und der internationalen Wassergesellschaften machten nachdenklich. Dazu passte dann als Abschluss ein kurzes Statement von Franz Fluch (Gesellschaft für bedrohte Völker). Die indianische Bevölkerung ist zwar durch Gesetze geschützt, die in der Praxis oft nicht angewendet werden. Ein Kampf eines Indianerdorfes in Brasilien gegen die eigene Vertreibung, der dann auch bei einer Pressekonferenz dargestellt wurde, hat zur Gründung dieser österreichischen Gesellschaft geführt. Mittlerweile und auch durch die Unterstützung aus Österreich ist die Existenz dieses Dorfes gesichert. Die Bedrohung indigener Menschen durch lokale und internationale Gesellschaften und Großgrundbesitzern, die vor nichts - auch nicht vor Mord - zurückschrecken ist leider immer noch Alltag. 

 

Wir sahen den Film in spanischer Originalsprache mit auch deutschen Untertiteln. Applaus!

 

Hier geht´s zum Trailer


Juli 2012 - Eröffnung der Geschenkebox Wr. Neustadt

Miteinander teilen = Füreinander sorgen.

 

Jeder kann geben.

 

Nach einiger Vorbereitungszeit und 2 Tagen des Aufbaus wurde die Geschenke-Box Josefstadt am 14. Juli 2012 im Josefspark im Rahmen eines Nachbarschaftsfestes eröffnet.

 

Ausführliche Infos findest du hier.

 

Juli 2012 - Attac Sommerakademie

Auch heuer nahmen wieder einige Unterstützer der Regionalgruppe Wr. Neustadt an der Attac Sommerakademie in Goldegg teil.

 

Einen ausführlichen Bericht mit Fotos und Videos von der Sommerakademie findest du hier.

 

April 2012 - Pflanzentauschmarkt

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen folgten viele HobbygärtnerInnen und Garteninteressierte am 28. April  2012 der Einladung der Attac Regionalgruppe Wiener Neustadt zum Pflanzentauschmarkt.

 

Im Garten der Pfarre Schmuckerau in Wiener Neustadt herrschte von 9 bis 12 Uhr reges Kommen und Gehen. Jeder konnte seine mitgebrachten Pflanzen auf einem der vorbereiteten Tische präsentieren, die Palette reichte von Aloe Vera bis zurZucchinipflanze „Grünes Zebra“!

 

Zwischen HobbygärtnerInnen aller Altersstufen  wurden Pflanzen getauscht oder gegen einen kleinen Unkostenbeitrag erworben: Kakteen, Gemüsepflanzen, verschiedene Blumen, Kräuter, Stauden und Bäume. Sogar selbst gezogene „Andenbeeren“ (exotische Früchte, die aber auch in unseren Gärten leicht zu kultivieren sind) wurden angeboten.

 

Gartenprofis hatten auch eine Auswahl an Sortenraritäten, Gemüsepflanzen und Samen, mitgebracht. Sie gaben in vielen interessanten Gesprächen gerne ihr Wissen über Anbau, gute Kombinationsmöglichkeiten für Mischkulturen, das richtige Kompostieren, Verwendungsmöglichkeiten und Heilwirkung von Pflanzen weiter.

 

Von vielen Teilnehmern wurde der Wunsch geäußert, dass nach diesem erfolgreichen Debüt auch im kommenden Jahr ein Pflanzentauschmarkt stattfinden soll – als Möglichkeit zum (gärtnerischen) Gedankenaustausch in entspannter Atmosphäre und als wertvoller Beitrag zu mehr Vielfalt im Garten!

 

April 2012 - Vortrag über Permakultur

von Karl Kowatschek am 18.4.2012 im Bildungshaus St. Bernhard

 

Karl Kowatschek hat einem zahlreich erschienenen Publikum seine Erfolge im Gemüseanbau auf seinem Anwesen in Bromberg  auf sehr anschauliche und kurzweilige Weise näher gebracht. Kurz zusammengefasst: Wenn man Karl Kowatschek glauben kann, dann ist Permakultur das Natürlichste und das Einfachste auf der Welt.

Das Wichtigste, sagt er, ist ein belebter Boden. Und Kompost als Düngung. Er schafft Kleinklimazonen durch Anlegen von Teichen, durch das Pflanzen von Sträuchern.  Anbaufläche in der steilen Landschaft wird gewonnen durch Terrassierung. Der noch unbearbeitete Boden war so hart, dass er erst mit der Spitzhacke oder mit einer Baumaschine gelockert werden musste. Darauf wird gepflanzt oder gesät. Der Boden wird dafür mit einem "Sauzahn" vorbereitet. Weiteres Unkrautzupfen ist bei Karl nicht notwendig, da die Pflanzen den Boden so bedecken, dass Beikraut gar nicht erst entsteht. So ist es ihm gelungen, auf einer Ungunstlage (steile Nordhänge) im ersten Jahr Gemüse auf 200 m² anzubauen und insgesamt 750kg zu ernten. Selbstverständlich kommen weder chemische Unkraut- oder Schädlingsvernichter zum Einsatz, noch wird künstlich gedüngt. Ganz wichtig ist das Wissen über Boden, Bodenlebewesen, richtige Düngung mit Kompost und dessen Herstellung , über richtige Bewässerung.  Dass das alles nicht ganz so einfach ist, kann man sich ausrechnen, denn ganz so nebenbei erfährt man auch einiges über Misserfolge, wie zum Beispiel über eingegangene Obstbäume.   

Am Holzriegel/Stroh-Wohnhaus ist ein großer Wintergarten angebaut. Dort werden Pflanzen vorgezogen, im Winter wärmt er das Wohnhaus.  

  
Wenn man ihm zuhört, dann fragt sich so mancher Hobbygärtner, warum die eigenen Erträge im Vergleich dazu so mager ausgefallen sind. Wie er seine Pflanzen vor Wühlmäusen schützt? Gar nicht, denn es ist genüg da, für die Wühlmäuse und für ihn. Und  Schnecken? Die fressen nur die schwachen Pflanzen, nicht diejenigen, die auf den Beeten aufgegangen sind. Davon können viele Hobbygärtner nur träumen. Was macht er so anders? Nach diesem Vortrag denkt man sich: Er ist nicht nur mit einem grünen, sondern mit zwei goldenen Daumen gesegnet. Wahrscheinlich überträgt sich sein Optimismus und seine Gelassenheit auf sein pflanzliches Reich.

Karls Lebenslauf:
2011 - 2012 Bau von 400m2 Glashausfläche zur gewerblichen Nutzung
2011 Permakulturdesign-Zertifizierung
2010 Terra Preta - Anbauversuche gemeinsam mit der Firma Sonnenerde
2009 Errichtung des eigenen Holz-Stroh-Lehmhauses
2007 Seminar am Krameterhof bei Sepp Holzer
2004 Anlegen von Terrassen und Vergrößerung der Teichanlagen
2002 Übersiedlung nach Bromberg und Bau der ersten kleinen Teiche
1991 Erster Kontakt mit Permakultur
1990 Aufbau einer kommunalen Kompostierungsanlage, Christbaumsammelaktionen, Brotsammlung, Baumpflanzungen ........
1989 Mitbegründer von VAU (Verein Aktiver Umweltschützer Pellendorf)
1976 Der erste selbst angelegte Teich für Karpfen entsteht
1975 Bau einer Hügelbeetanlage im Hausgarten der Eltern

Kontakt: 
Karl Kowatschek, Stögersbach 21, 2833 Bromberg,
Tel.: 0699/17 12 12 00,
Mail: ko.karl@aon.at

 

März 2012 - Filmvorführung "Ein neues Wir"

In einer interessanten Runde verschiedenster Teilnehmer haben wir uns über unsere Eindrücke zu den vorgestellten ökologischen Gemeinschaften ausgetauscht. Unser Resümee:

Unsere Gesellschaft braucht ein neues WIR. Der Individualismus wurde in unserer westlichen Welt in den letzten 25 Jahren durch Wohlstand und Konsumgesellschaft zum allein Glücklichmachenden hochstilisiert, sodass wir es größtenteils verlernt haben, gemeinschaftlich zu leben.

Viele Menschen leben heutzutage für sich, ohne sich um den Nächsten zu kümmern. Man genügt sich selbst, da man alles hat, was man braucht. Eine Gemeinschaft, die füreinander sorgt - sei es durch das Teilen von Besitz, durch den nachbarschaftlichen Austausch von Gütern oder das Anbieten gegenseitiger Hilfe - existiert vor allem in der Stadt kaum mehr.

 

Ökologische Gemeinschaften sind deshalb in jeder Hinsicht wichtige Modellprojekte für ein neues WIR. Sie erproben und entwickeln neue Konzepte für ein Miteinander. Wie geht die Gemeinschaft mit Konflikten um? Welche Wege gibt es, um sie zu lösen? Wie können die Talente und Fähigkeiten jedes Einzelnen zum Wohle Aller eingebunden werden? Welche Strukturen benötigt eine wachsende Gemeinschaft? Wie lebt es sich, wenn man den Besitz miteinander teilt? Was braucht es, um autark zu werden? Welche Formen der Finanzierung gibt es?

 

All diese Fragen und viele mehr können nur durch Erfahrungen beantwortet werden und jede Gemeinschaft geht durch einen bestimmten Entwicklungsprozess hindurch.

 

So sind die ökologischen Gemeinschaften (in ganz Europa gibt es ca. 400) nicht als Spinnerei von Aussteigern, sondern als bereichernde und zukunftsweisende Lern- und Entwicklungswerkstätten zu sehen, die uns die Möglichkeit geben, erprobte Methoden für ein erfolgreiches Zusammenleben kennenzulernen.

 

Zum Nachlesen/-sehen: 

Ökologische Gemeinschaften und Ökodörfer in Europa

 

In dieser zweistündigen Filmdokumentation bekommst du Einblicke in die Welt von faszinierenden Öko-Gemeinschaften, die in der Öffentlichkeit noch erstaunlich wenig wahrgenommen wird. Insgesamt werden 10 Ökodörfer und Gemeinschaften aus 8 europäischen Ländern vorgestellt. Hier geht´s zum Trailer

 

Weitere Infos hier!

 

März 2012 - Impressionen vom Vortrag von Christian Felber - Retten wir den Euro

Retten wir den Euro!

 

Über 220 Interessierte fanden sich im Bildungszentrum St. Bernhard ein, um Christian Felber's klare Analyse der derzeitigen Strategien und Rettungsprogramme für den Euro seitens der EU und Regierungen zu hören.

- Was sind die Ursachen der EURO-Krise?
- Sind die offiziellen Strategien zielführend oder zerbricht der EURO am Ende?
- Welche Voraussetzung braucht es, um den EURO retten zu können?

 

Ein ungemein interessanter und spannender Abend, der einmal mehr aufgezeigt hat, wie wichtig es ist, die Informationen, die uns die Medien liefern kritisch zu hinterfragen und uns die Freiheit nehmen, um neue dem Gemeinwohl dienende Konzepte anzudenken.

 

Die Änderung unserer Gesellschaft kann nur von der Basis aus - von engagierten BürgerInnen - dem Souverän - erfolgen!

 

www.christian-felber.at

 

Februar 2012 - 1. Treffen "Gemeinsam Verein't"

Bis dato gab es unseres Wissens noch keine Gelegenheit, die guten Kräfte der verschiedensten Vereine, Organisationen und Initiativen Wiener Neustadts und Umgebung untereinander zu vernetzen. Deshalb haben wir als Attac Regionalgruppe Wiener Neustadt einen Impuls gesetzt und am 29. Februar zum ersten Treffen "GEMEINSAM VEREIN'T" eingeladen.

 

Inhalt:
Einander kennenlernen
Vorstellung der einzelnen anwesenden Vereinsvertretern mit Schwerpunkt und Aktivitäten

 

Gemeinsame Anliegen entdecken und Allianzen bilden

Folgende Themen wurden angesprochen:

  • Informationsaustausch
  • Wissen teilen / Voneinander lernen: Fördermöglichkeiten, Fundraising, …
  • Nützen der Angebote der Vereinsakademie
  • Wo gibt es geeignete Räumlichkeiten für Vereinstreffen?
    Gespräch mit Bürgermeister Müller
  • Gemeinsame Medienarbeit / Medienpräsenz der Vereine erhöhen
  • Verknüpfung / Vernetzung / Zusammenarbeit bei gemeinsamen Interessen/Veranstaltungen 
  • Veranstaltung / Diskussion zur aktuellen Bedeutung der Zivilgesellschaft für Gemeinde & BürgerInnen
  • gemeinsames Vereinsfest, bei dem sich alle Vereine der Zivilbevölkerung vorstellen können

 

Ergebnis: Mit dem Protokoll des 1. Treffens wird an alle Vereine/Organisationen und Initiativen Wr. Neustadts und Umgebung eine Wunschliste mitgeschickt, um weitere gemeinsame Anliegen/Bedürfnisse zu entdecken, die beim nächsten Treffen besprochen werden.

 

Nächster Treffen - BITTE WEITERSAGEN!

Mittwoch, 20. Juni, 19:00h (Ort wird noch bekanntgegeben)

 

Jänner 2012 - StartUp-Treffen "Regionalwährung"

Auf Basis unseres Schwerpunktes "Regionalwährungen" im November 2011 haben wir im Jänner zum 1. START-UP-Treffen für eine regionale Arbeitsgruppe eingeladen.

  1. Kurz-Vorstellung der Anwesenden & „Wie will und kann ich mich zum Thema einbringen“
  2. Impulse vom Attac Regionalwährungs-Schwerpunkt im November 2011
  3. Diskussion
  4. Bildung eines Organisationsteams „Regionalwährung Industrieviertel“

 

Als erstes Ergebnis dieses Treffens hat sich die "Talente-Tauschkreisgruppe Wiener Neustadt" gegründet.

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Näheres: